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Malteserstift Haus St. Birgitta

Ein Gartenhaus mit Stern


Im Rahmen eines Entwicklungsworkshops haben Auszubildende von Mercedes-Benz ein Gartenhaus für die Bewohnerinnen und Bewohner des Malteserstiftes Haus St. Birgitta in Travemünde gebaut.

Die Teilnahme an sogenannten Entwicklungsworkshops ist fester Bestandteil der Ausbildung im Mercedes-Benz Werk Bremen. 20 junge Männer, die sich im ersten Ausbildungsjahr zum Metallwerker oder Werkzeugmechaniker befinden, machten sich daher eigenständig auf die Suche nach einem sozialen Projekt und wurden von der Lübecker Freiwilligenagentur ePunkt an das Malteserstift in Travemünde vermittelt. "Es geht uns in diesen Workshops darum, den Teamgeist zu stärken und soziale Kompetenzen zu fördern", so die Meisterinnen Sabine Oetting und Janina Bechmann, die die Auszubildenden nach Travemünde begleitet haben.

"Nach einer Anfrage durch Frau Merk vom ePunkt, war uns sofort klar, dass wir dieser Zusammenarbeit unbedingt zustimmen werden", erklärt Karin Lonnemann, Einrichtungsleiterin des Malteserstiftes Haus St. Birgitta in Travemünde. "Eine Projektidee hatten wir ziemlich schnell, denn wir wünschten uns schon seit Längerem ein Gartenhaus."

Für zwei Tage waren die Auszubildenden in Travemünde und haben mit großer Begeisterung ein fertiges Gartenhaus, geschleifte und lackierte Parkbänke, einen Rosenbogen, einen restaurierten Pflug sowie Holzbuchstaben für die Bewegungskita "Weltenbummler" des Deutschen Kinderschutzbundes Lübeck hinterlassen. "Es ist gut, gemeinsam etwas für andere Menschen auf die Beine zu stellen", bringt es Jim Gellert (20 Jahre, Auszubildender zum Werkzeugmechaniker) unter Zustimmung seiner Kollegen auf den Punkt. Die jungen Männer haben sich eigenständig in Arbeitsgruppen eingeteilt und einen Arbeitsplan erstellt. Mit bester Laune und bei perfektem Wetter wurde gehämmert, gesägt, geschleift und lackiert. Der Fortschritt wurde immer wieder von interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern des Malteserstiftes Haus St. Birgitta begutachtet, denn alle waren gespannt, was am Ende zu sehen sein würde. Mit fachlichem Know-how hat der pensionierte Tischlermeister Herr Abrahm das Projekt ehrenamtlich unterstützt. "Das war ein besonders schönes Projekt, das Alt und Jung zusammengebracht hat", freut sich Kerstin Merk von der Freiwilligenagentur ePunkt über den Erfolg.

"Das Ergebnis ist unglaublich. Wir danken diesen jungen Leuten sehr für das, was sie für unsere Bewohner geleistet haben", bekräftigt Karin Lonnemann.

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